Sonntag, 17. September 2017

8 Monate Water Only Haarwäsche | Haare nur mit Wasser waschen

Water Only WO

Ziemlich genau vor 8 Monaten wusch ich meine Haare zum letzten Mal mit einem Reinigungsprodukt. Seitdem nutze ich (fast) nur noch Wasser zur Reinigung meiner Haare und Kopfhaut und nach wie vor möchte ich bei dieser Methode bleiben.
Hach, es gibt so viel zu dieser Haarwaschmethode zu berichten, aber ich versuche einfach mal irgendwo anzufangen, sonst schiebe ich diesen Blogpost nämlich noch viel weiter hinaus.
Ein erstes Update dazu gab es bereits hier nach 6 Wochen. Danach dauerte es noch eine ganze Weile, bis ich den Dreh halbwegs raus hatte. Warum ich dennoch dabei geblieben bin?

GRUND FÜR WATER ONLY
Ich erhoffte mir von der Haarwäsche allein mit Wasser die Lösung für mein andauerndes Schuppenproblem, das insbesondere in meinen relativ dunklen Haaren stark sichtbar war. Schon bei den ersten WO-Wäschen merkte ich, dass diese Haarwaschmethode zu meiner sehr trockenen Kopfhaut passte. Zum ersten Mal spannte meine Kopfhaut nach der Haarwäsche nicht, fühlte sich nicht trocken an und juckte auch nicht mehr so stark. Nicht schäumende Produkte verschafften mir schon vor WO erste Linderung, vermochten aber nie schlussendlich meine Schuppen zu bekämpfen. Einer der Gründe war sicher der, den ich in meinem ersten WO-Update bereits ansprach. Unsere Kopfhaut regeneriert sich genauso wie die restliche Haut unseres Körpers und schuppt sich daher ganz natürlich in einem gewissen Rahmen. Ich ließ aus Angst vor noch mehr Schuppen meine Kopfhaut jedoch vollkommen unangetastet, sodass abgestorbene Hautschüppchen, wie sie logischerweise immer weiter entstehen, nicht entfernt wurden, sondern sich eher anhäuften. Mittlerweile „peele“ ich meine Kopfhaut daher von Zeit zu Zeit vor einer Haarwäsche, um abgestorbene Haut zu entfernen. Ich mache das wie im letzten Update beschrieben mit einem Peelingpad oder meinem Tangle Teezer, was super funktioniert. Die Schüppchen lassen sich dann während der Haarwäsche einfach auswaschen. Anfangs funktionierte das durch den eher öligen Ansatz, wie ich ihn in den ersten Monaten noch hatte, nicht so gut. Dazu aber gleich mehr. Übrigens: ich wusch meine Haare vor WO lange schon nur einmal wöchentlich und auch das trägt natürlich dazu bei, dass sich auch Staub und andere Partikel aus der Umwelt in den Haaren ansammeln, was bei täglicher Haarwäsche natürlich auch täglich wieder entfernt werden würde. Momentan wasche ich meine Haare daher nach Bedarf, was etwa alle 5 bis 6 Tage ist. Manchmal muss ich bereits nach 4 Tagen waschen, manchmal erst nach 7 Tagen. Wobei „müssen“ relativ ist…ich wasche sie eigentlich so, wie es mir gerade in den Kram passt x) . 

Haare nach 8 Monaten Water Only (WO)

DERZEITIGER ZUSTAND
Mittlerweile kann ich sagen, dass ich eine funktionierende Water-Only-Waschmethode gefunden habe. Wobei, so ganz Water Only ist das Ganze tatsächlich nicht, denn ich habe damit begonnen meine Haare nach dem Waschen mit einer sauren Rinse durchzuspülen. Trotzdem in meinem Wohnort immerhin „nur“ mittelhartes und kein sehr hartes Wasser zur Verfügung steht, hatte ich sehr viele Kalkablagerungen in meinen Haaren. Seitdem ich nun sauer rinse werden meine Haare deutlich sauberer und fühlen sich leichter an. Wer seine Haare mit weichem oder gefiltertem Wasser waschen kann benötigt diese eventuell nicht, wobei auch kalkhaltiges Wasser generell für die Reinigung fettiger Haare nicht verkehrt sein kann. In jedem Fall aber rate ich euch zu rinsen, wenn eure Haare sich nach dem Waschen nach mehreren Monaten WO noch schwer und belegt anfühlen.
Auf den Fotos könnt ihr meine Haare mal etwas mehr ausgekämmt und mal „ungekämmt“ sehen. Manche Locken kommen stark heraus, andere Strähnen sind ziemlich glatt. Je besser sie gepflegt sind, desto stärker locken sich die Haare und behalten diese Form dann auch länger bei. Die Fotos sind je zwei Tage nach dem Waschen entstanden.

FUNKTIONIERENDE WO-METHODE
Bei meinen Haaren habe ich mit folgender Methode Erfolg beim Waschen meiner Haare ausschließlich mit Wasser: ich kämme meine Haare vorher gut mit meiner bereits sehr alten Wildschweinborstenbürste von Rossmann durch und ziehe anschließend mit meinen Händen kopfüber Sebum von der Kopfhaut in die Längen, was man als „Preening“ bezeichnet. Auch massiere ich meine Kopfhaut gern bereits mit meinen Fingern vor der Haarwäsche. Oftmals kämme ich sie dann noch mal kurz durch und wasche sie dann ebenfalls kopfüber in der Badewanne. Dabei beginne ich mittlerweile mit warmem Wasser, drehe das Wasser dann irgendwann kalt und später wieder warm. Dabei wasche ich meine Haare wirklich intensiv mit meinen Händen und nutze auch meine Haarlängen zur Reinigung meiner Kopfhaut. Auch ein Waschlappen kann zur Reinigung der Kopfhaut beitragen, was ich ebenfalls einige Male ausprobiert habe. Mir reichen aber auch meine Hände und meine Haarlängen dafür. Übrigens: mal fühlen sich meine Haare während des Waschens besser an, manchmal fühlen sie sich sehr belegt an. Das Gefühl sagte bei mir aber bisher nichts darüber aus, wie die Haare nach dem Waschen tatsächlich aussahen, also lasst euch davon nicht irritieren. Nach der zweiten warmen Haarwäsche stelle ich das Wasser wieder kalt und fülle damit einen bereits vorbereiteten, ausrangierten Messbecher mit ein wenig Apfelessig und bei Bedarf auch zwei bis drei Tropfen Parfümöl (auf Inhaltsstoffe achten) darin bis oben hin auf. Dann stelle ich das Wasser ab, hänge meine Haarlängen kopfüber in den mit Essig, Parfümöl und Wasser befüllten Messbecher. Ein großer Messbecher ist hierbei von Vorteil und sollte bei der Nutzung von Parfümölen auch nur noch zur Haarwäsche und nicht zum Kochen genutzt werden, denn der Duft ist hartnäckig sage ich euch ^^ . Danach kippe ich mir diese Mischung dann über meine Kopfhaut, massiere alles gut ein und spüle anschließend noch kurz mit kaltem Wasser durch, fertig! Das Ganze dauert bei mir etwa 5-10 Minuten, also auch nicht länger als meine Haarwäschen früher dauerten. Unter der Dusche wasche ich meine Haare kaum noch, da sie über der Badewanne besser sauber werden und ich sie auch früher schon lieber einzeln gewaschen habe. 

Haarfoto nach 8 Monaten WO (nachher)


ANSCHLIESSENDE PFLEGE
Normales Haar wird danach eventuell „good to go“ sein, aber meine sehr trockenen Wellen benötigen trotz allem noch etwas Pflege, damit sie nicht so spröde und glanzlos aussehen. Ohne geht es auch, sieht aber weniger gut aus. Ich nutze deshalb nach der Wäsche immer noch irgendetwas als Leave-In, entweder Bodylotion, ein leichtes Öl oder ähnliches. Derzeit habe ich dafür eine Reinigungsmilch von Urtekram entdeckt, die in meinem Gesicht leider nicht funktionierte, für meine Haare aber super geeignet ist! Mehr dazu möchte ich demnächst noch schreiben. Durch ein Produkt wie beispielsweise Bodylotion hat man auch kein „Extra-Produkt“ nur für die Haare da, sondern kann etwas nutzen, das man ohnehin verwenden würde. Von daher sehe ich darin auch keinen zusätzlichen „Aufwand“.

APROPOS: VERBISSENE WATER-ONLY-NUTZUNG?
Ich bin jemand, der sich durch seinen Perfektionismus oftmals sehr in etwas verrennen kann und dann auch dogmatisch dabei bleiben möchte. Ich habe von vielen WO-Anwenderinnen gelesen, die nach einiger Zeit WO eine Reinigungswäsche durchgeführt haben, um das sich in der Anfangszeit noch stärker ansammelnde Sebum zwischendurch herauszuwaschen, wollte das aber auf keinen Fall machen, weil ich Angst hatte, dass meine Kopfhaut dieses dann durch die plötzliche Austrocknung wieder verstärkt produzieren würde. Ich kann euch nun aber bestätigen: ohne mindestens eine Zwischenwäsche macht ihr euch das Leben definitiv schwerer, als es nötig wäre. Ich habe beispielsweise nach ziemlich genau 4 Monaten zwei Zwischenwäschen durchgeführt. Zwei Wäschen, weil ich bewusst das mildeste Mittel zur Reinigung genutzt habe: das Eliah Sahil Amla Pulver-Shampoo, über das ich ebenfalls bereits in meinem ersten WO-Update berichtet habe. Dadurch wurde meine Kopfhaut nicht übermäßig entfettet, mein Haaransatz aber nach zwei Wäschen ausreichend gereinigt. Außerdem hatte ich diese verbissene Vorstellung davon, dass meine gesamten Haare vom Sebum meiner Kopfhaut gepflegt werden könnten und wollte daher anfangs keinesfalls meine Längen zusätzlich pflegen aus Angst, das Ganze nicht mehr aus den Haaren herauswaschen zu können und dann insgesamt fettige Haare zu haben. Nun ja, teilweise war da sicher etwas dran, aber da ich mittlerweile eher Lotionen und kaum noch Öle zur Spitzenpflege nehme, lässt sich vieles davon auch auswaschen. Und bei meinen sehr trockenen Wellen, die neben Naturlocken am meisten Pflege benötigen, reichte das Sebum der Kopfhaut einfach nicht aus und ich habe es auch nicht nachhaltig von der Kopfhaut in meine Längen verteilen können, das heißt nach jeder Wäsche waren meine Längen wieder trocken (insbesondere nach dem Ausbürsten), mein Ansatz dagegen noch viel zu gut gepflegt x) . In meinem ersten WO-Update kann man das ganz gut sehen. Ich rate daher allen: nach mehreren Monaten ruhig mal eine sehr milde Wäsche mit Erden oder Roggenmehl durchführen und bei Bedarf zusätzlich die Längen pflegen. Nicht dogmatisch WO verfolgen, sondern schauen, was eure Haare gerade brauchen.

Nicht ausgebürtete WO Haare mit Locken



UND WIE FÜHLEN SIE SICH AN?
Lange noch nach meinem 6-Wochen-Update fühlten sich meine Haare eher schwer an. Voluminöser waren sie von Anfang an, aber insbesondere durch den Ansatz konnte man manchmal mit den Händen kaum durchfahren, weil die Haare so kompakt waren, was sich nicht so schön anfühlte. Nach 4 Monaten wurde es besser, mittlerweile fühlen sie sich so schön leicht an wie frisch mit Shampoo gewaschen, aber so viel genährter, weicher, dicker und weniger strohig. Die einzelnen Haare sehen tatsächlich dicker aus als vor Water Only. Die Spitzen sind noch immer etwas trocken, aber weniger als noch zu Beginn von Water Only, aber ich pflege sie nun auch zusätzlich, was ich anfangs nicht getan habe. Auffällig ist, dass ich nun deutlich weniger Frizz habe als vorher. Klar, meine Haare sind eher etwas strohiger als glatte Haarstrukturen, aber vor WO standen sie am Ansatz ganz Frizz-typisch zu Berge, was nun nicht mehr der Fall ist. Sie sind nicht perfekt, aber ich kann mit ihnen arbeiten (: .

UND WIE RIECHEN DIE HAARE?
Hach ja, das ist natürlich der Albtraum vieler: der Duft ungewaschener Haare. Ich wurde davon im Laufe meiner Water Only Umstellungsphase leider nicht verschont, wobei es letztendlich nicht so schlimm war und vermutlich niemand außer mir überhaupt bemerkt hat. Genau genommen ist die Umstellungsphase vermutlich gerade erst vorbei. Es dauerte also deutlich länger, als ich erwartet habe. Aber gut, mein Körper ist nicht der Schnellste, wenn es um Umstellungen geht x) .
Gegen müffelnden Ansatz hilft letztendlich nur irgendwann die Reinigungswäsche, die ich nach 4 Monaten gemacht habe, da es sich dabei um das sich am Ansatz ansammelnde Sebum handelt. Bis dahin aber könnt ihr die Haare einfach gut beduften, was entweder durch eine Rinse oder aber durch ein Duftspray sehr gut klappt. Hier auf instagram habe ich mal darüber berichtet. Dafür mischt ihr einfach ein ätherisches Öl oder ein Parfümöl eurer Wahl mit Wasser in einer kleiner Sprühflasche und sprüht das Ganze nach dem Waschen in die noch feuchten Haare und bei Bedarf auch zum Auffrischen ins trockene Haar. Funktioniert auch super, wenn euch typische Shampoo-Düfte einfach fehlen. Letztendlich haben meine Haare aber nur ganz selten mal nicht so richtig frisch gerochen, ansonsten haben sie einfach „nach meinen Haaren“ geduftet, ein Geruch, den ich eigentlich ziemlich gern mag, wenn ich ehrlich bin (: . Aus diesem Grund bedufte ich sie nicht immer, sondern nur nach Lust und Laune zwischendurch.

Nicht ausgebürtete Haare mit Locken nach 8 Monaten Water Only


HAARWACHSTUM UND FRISUREN WÄHREND DER UMSTELLUNGSPHASE
Meine Haare wachsen generell relativ schnell, ich habe jedoch den Eindruck, dass Water Only sie noch ein wenig schneller wachsen lässt. Während dieser 8 Monate habe ich sie bereits zwei Mal nachgeschnitten und das nicht zu wenig. Grund dafür war aber auch, dass meine Spitzen anfangs einfach furchtbar trocken waren und daher nicht so schön aussahen, mit Pflege nach dem Waschen hat sich das aber nun erledigt (: . Außerdem möchte ich euch berichten, dass ich NICHT wie viele andere während der Umstellungsphase nur noch Zöpfe, sondern meine Haare ganz im Gegenteil sehr häufig offen beziehungsweise zu einem Half-Updo getragen habe, weil alles außer eine Stelle an meinem Hinterkopf ganz normal aussah. Ich habe sie sogar häufiger offen getragen als vor Water Only, einfach weil ich sie immer nach Bedarf gewaschen habe und keinen Waschrhythmus einhalten wollte. Das würde ich euch übrigens auch empfehlen: lasst die Haare gar nicht erst so stark einfetten, sondern wascht nach Bedarf, selbst wenn das anfangs täglich sein sollte.

WATER ONLY FÜR VEGANER?
Schwierig! Ich selbst habe ja noch eine Wildschweinborstenbürste, die nun viele, viele Jahre auf dem Buckel hat und die ich dafür nutzen konnte. Selbst gekauft hätte ich mir keine Wildschweinborstenbürste, allerdings denke ich, dass eine solche gerade in der Umstellungszeit kaum ersetzbar ist. Ich habe auch eine Sisalborste als Alternative ausprobiert, aber diese funktioniert durch die deutlich weniger festen Borsten vermutlich nur bei feinem Kinderhaar oder wirklich sehr feinen, glatten Haaren, nicht aber bei Wellen oder gar dicken Haaren. Ich selbst habe ziemlich feines Haar und bei mir verbogen sich die Borsten teilweise einfach. Es war mir nur mit kleinteiligem Abteilen der Haarsträhnen und Vorbürsten mit einer anderen Bürste und anschließendem Durchfahren mit der Sisalborste möglich, diese zu nutzen, um das Sebum vom Ansatz in die Spitzen zu streichen, aber das dauert ewig und funktioniert nur bedingt.
Übrigens: ich meine mich zu erinnern, dass für die meisten Wildschweinborstenbürsten keine Borsten von heimisch gejagten Wildschweinen genutzt werden, was zumindest noch eine Verwertung des gesamten Tieres bedeuten würde, das hierzulande aufgrund des Populationswachstums ohnehin gejagt wird, sondern die Borsten von extra dafür gezüchteten Schweinen, oftmals aus Asien, stammen. Bitte verbessert mich, wenn ihr mehr darüber wisst, leider findet man kaum Informationen dazu.

Water Only Haarwäsche bei Locken und Wellen


NÖTIGES EQUIPMENT
Eine Bürste, mit der ihr das Sebum vom Ansatz in die Spitzen streichen könnt, ist Grundlage für die Water Only Haarwäsche. Probiert ruhig mit unterschiedlichen Bürsten und Methoden herum. Einige WO-Anwenderinnen haben sich eine alte Socke über ihre Bürste gezogen, um eine bessere Reinigungsleistung zu erzielen, andere kommen super mit normalem Bürsten zurecht. Das ständige Reinigen der Bürste ist jedoch Pflicht, da sich sehr viel Talg nach jedem Bürsten darin ansammeln wird, anfangs mehr als später. Ich habe mir bei Rossmann außerdem so einen Bürsten-Reinigungskamm zugelegt, der mir das Reinigen meiner Bürsten sehr erleichtert. Bei hartem Wasser rate ich außerdem zu Apfelessig für saure Rinsen und in der Umstellungsphase zu gut duftenden ätherischen Ölen, Parfümölen, Parfums oder auch anderen gut duftenden Sprays, die ihr für eure Haare zweckentfremden könnt. Seid kreativ, Water Only macht unheimlich Spaß und lässt euch eure Haare besser verstehen, zumindest erging es mir so (: . Eines der wichtigsten Tools sind aber auf jeden Fall eure Hände. Damit lassen sich die Haare super kämmen, sie verteilen Sebum super und machen die Haarlängen dadurch schön geschmeidig…geschmeidiger als irgendeine Bürste es könnte.

VIDEOS ZUM THEMA
Wie immer möchte ich noch ein paar aktuelle Videos zum Thema verlinken, falls ihr Interesse an Water Only habt und noch mehr Infos sucht:


Lockenbildung bei Water Only Haarwaschmethode

Puh, das war nun alles, was mir zum Thema durch den Kopf gegangen ist. Sicher kann man noch viel mehr dazu schreiben, deshalb stellt doch auch gern Fragen in den Kommentaren, wenn ihr welche habt (: . Ich finde das Thema gerade sehr spannend und hoffe dem ein oder anderen Interessierten helfen zu können!


Wie steht ihr zu solchen alternativen Haarwaschmethoden? Könntet ihr euch damit anfreunden oder seid ihr eher für Schaumtürme auf dem Kopf zu begeistern ^^ ? Und habt ihr vielleicht selbst schon Erfahrungen mit Water Only oder ähnlichen Haarwaschmethoden gemacht? Teilt doch gern alles in den Kommentaren (: .

Kommentare:

  1. sehr informierend! ich brauch zum glück sowas nicht und ich könnte mir das auch nicht vorstellen :) Ich habe so trocknes Haar (obwohl ich sehr feines, dünnes Haar habe) das ich meine Haare nur 1x die Woche höchstens 2x die Woche wasche. Klar, am 5. Tag fettet mein Ansatz aber dann nehm ich Batiste wenn ich raus muss. Bevor ich meine Haare wasche bekommen die noch einen ordentliche warme Kokosöl-Haarkur die ich über Nacht einwirken lasse.Bin sehr zufrieden mit meiner Methode und meine Haare sehen auch super schön aus..<3 Auch wenn sie manchmal platt herunterhängen lieber habe ich gepflegte weiche Haare als gestylte Haare voll mit Silikonen und son Quatsch. Apropo Silkone..auf die verzichte ich natürlich :) Benutzen tu ich zurzeit Biomed für sehr trockenes Haar + Haaröl. Finde die Serie sehr gut !

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    1. Vielen Dank (: .
      Ich habe früher auch viel mit Trockenshampoo gearbeitet, mittlerweile habe ich zwar noch selbstgemachtes da (Heilerde), aber nutze es nie x) .
      Danke für's Teilen deiner Erfahrungen. Ich habe eine Zeit lang Kokosöl für die Längen genutzt, warm habe ich das allerdings noch nie probiert, aber auch schon von anderen davon gehört, dass das noch pflegender sein soll (: . Mir geht es mit meinen Haaren ja genauso: sehr trocken, aber reltiv fein noch dazu.
      Liebe Grüße.

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  2. Sooo jetzt komme ich endlich mal zum Kommentieren! :D Erstmal danke für den tollen, ausführlichen Bericht und deine Haare sehen super aus. Ich bin da immer ganz neidisch wenn ich Locken sehe, gehöre zu dem Haartyp: dünn und glatt und herunterhängend :,D
    Was das Thema Haare und Umstellung angeht tue ich mich sehr schwer! Ich wasche sie jeden Tag & habe dadurch leider eine ziemlich trockene Kopfhaut. In den Semesterferien habe ich sie auch mal nur mit Wasser gewaschen, aber immer nach 2 Tagen habe ich mich leider sehr unwohl gefühlt. Ich glaube ich muss vorher erst mal auf ein sanfteres Shampoo umsteigen oder sollte ich die Übergangszeit einfach durchhalten? Ich habe vor ein paar Tagen mal die Haarwäsche mit Roggenmehl versucht, was erstaunlicherweise nicht schlecht war. ^^ Mein Ziel wäre auch die Water only Methode, aber ich wäre auch schon zufrieden eine sanftere Weise zu finden um meine Kopfhaut zu schonen. :) Ich finde es auf jeden Fall super dass du so viel Erfolg mit der Methode hast, das bestärkt mich es weiter zu probieren!
    Liebe Grüße
    Phine

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    1. Liebe Phine,
      vielen lieben Dank <3 . Aber man wünscht sich doch eh meist das, was man nicht hat, oder ^^ ? Ich habe viele Jahre täglich ein Glätteisen genutzt, weil ich mit meinen Wellen nicht zurechtkam x) .
      Mh, ich denke, dass immer mal wieder nur mit Wasser waschen (dann aber täglich) und zwischendurch zur Zwischenreinigung etwas anderes verwenden (z.B. Roggenmehl) etwas für dich sein könnte oder aber du hältst sehr lange durch, eventuell 4 Wochen und wäschst nach so einem langen Zeitraum immer mal wieder mit einem Produkt oder auch Roggenmehl. Die Haare komplett einfetten lassen, ohne sie dann irgendwann wieder zu waschen, funktionierte bei mir auf jeden Fall nicht so gut, deshalb empfehle ich dir auch so oft wie nötig, auch täglich, mit Wasser zu waschen, wenn es eben sein muss. An einen längeren Waschrhythmus kannst du dich dann nach und nach herantasten. Bürsten wirkt übrigens auch oft Wunder, wenn man eigentlich denkt, die Haare sind nicht mehr ohne Haarwäsche zu retten ^^ . Die Haarlängen nehmen nämlich überschüssiges Fett der Kopfhaut gern als Pflege auf.
      Ich freue mich sehr über dein Interesse an der Methode (: . Melde dich gern, wenn du noch etwas wissen möchtest.
      Ganz liebe Grüße <3 .

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